Schließfächer und Ausgabeautomaten für den Verkehrsbetrieb
Material und Zugang müssen dort verfügbar sein, wo gearbeitet wird: an Verkehrsknoten, in Betriebshöfen und Werkstätten – rund um die Uhr und ohne besetzte Ausgabetheke. TIKI SHARE automatisiert Ausgabe, Rückgabe und Zutritt über verteilte Standorte hinweg und dokumentiert jeden Vorgang.

Anwendungsfelder im Verkehrsbetrieb
Von der Ersatzteilausgabe im Depot bis zum Schließfach am Knoten
Schließfächer an Verkehrsknoten
Bahnhöfe, Betriebshöfe und Umsteigepunkte: Übergaben ohne besetzten Schalter, mit RFID-Dienstausweis, PIN oder Buchungslink.
Ersatzteilversorgung im Depot
Verbrauchs- und Ersatzteile werden schichtunabhängig ausgegeben und je Entnahme dokumentiert – die Werkstatt wartet nicht auf die Lagerausgabe.
Werkzeugausgabe im Werkstattbetrieb
Kalibrierte Werkzeuge und Messmittel mit Ausgabe- und Rückgabehistorie je Person, Auftrag und Fahrzeug.
Schlüssel und PSA im Schichtbetrieb
Fahrzeug- und Gebäudeschlüssel sowie persönliche Schutzausrüstung rund um die Uhr – protokolliert und rollenbasiert freigegeben.
Betriebssicherheit statt Ausfallrisiko
Im Verkehrsbetrieb entscheidet nicht die Funktionsliste, sondern das Verhalten im Störfall. Eine Anlage, die ohne Cloud-Verbindung stillsteht, blockiert die Werkstatt und damit die Fahrzeugverfügbarkeit.
Weiterbetrieb bei Netzausfall
Manuelle Fallbacks ermöglichen die Ausgabe auch ohne Verbindung. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, synchronisiert die Plattform automatisch.
Wartung mit Reaktionszeiten
Wartungsverträge mit definierten Reaktionszeiten je Standort. Fertigung und Ersatzteilhaltung erfolgen in Deutschland.
Rollout über verteilte Standorte
Mehrmandantenfähig mit standortübergreifenden Rollen und Auswertungen – vom Pilotstandort schrittweise ins Netz.
Rahmenvertrag statt Einzelbeschaffung
Verkehrsbetriebe beschaffen über Rahmenverträge und Konzessionen und rechnen in mehrjährigen Betriebszeiträumen, nicht im Haushaltsjahr. Entsprechend zählt, ob Anlagen nachrüstbar bleiben, ob Ersatzteile über den Lebenszyklus verfügbar sind und ob sich weitere Standorte ohne Systemwechsel ergänzen lassen.
Entwicklung und Fertigung erfolgen in Deutschland. Anlagen werden auf den jeweiligen Standort ausgelegt – von der Fachaufteilung bis zur Außentauglichkeit – und über eine gemeinsame Plattform betrieben.
Belegter Einsatz: BVG-Betriebshöfe
Gemeinsam mit Alstom automatisiert die BVG die Ersatzteilversorgung auf drei Betriebshöfen über smarte Packstationen. Die Case Study beschreibt Ausgangslage, Aufbau und Ergebnisse im Detail.
Zur Case Study: BVG ErsatzteilversorgungAlle Case StudiesFür Depot-, Werkstatt- und Fahrzeugschlüssel ergänzt der digitale Schlüsselkasten die Ersatzteilversorgung: Ausgabe und Rückgabe laufen rollenbasiert und werden lückenlos protokolliert.
Pilotstandort planen
Wir starten mit einem Betriebshof, messen die tatsächliche Nutzung und skalieren erst danach ins Netz.
Gespräch vereinbarenAnlage in Betrieb ansehen
Passend zum Anwendungsfall vermitteln wir nach Absprache die Besichtigung einer laufenden Anlage bei einem Bestandskunden – vorausgesetzt, ein vergleichbarer Standort passt zur Anfrage und der Betreiber stimmt zu.
- 1Anfrage mit Anwendungsfall und Standortidee
- 2Wir prüfen, welche Anlage inhaltlich dazu passt, und klären die Freigabe mit dem Betreiber
- 3Gemeinsamer Vor-Ort-Termin an der laufenden Anlage