Vier Schließfachanlagen im Werksumfeld: Ein Teil gibt Sicherheitsmittel an Werksbesuchende aus, die übrigen dienen Beschäftigten als persönliches Schließfach über einen definierten Zeitraum. Zugang läuft per RFID-Badge, jede Öffnung ist dokumentiert.
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Wer das Werk betritt, braucht Sicherheitsmittel. Bei Werksbesichtigungen kommen Besuchergruppen in kurzer Zeit an, und jede Person muss vor dem Rundgang mit Schutzbrille, Warnweste und weiterer persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet werden. Bisher lief das über eine besetzte Ausgabestelle – mit Wartezeit genau dann, wenn eine Gruppe geschlossen ankommt.
Parallel dazu brauchen Beschäftigte einen sicheren Platz für persönliche Gegenstände, allerdings nicht dauerhaft: Fest zugeteilte Schließfächer standen leer, sobald jemand die Schicht wechselte, projektbezogen im Werk war oder es wieder verließ.
Gesucht war deshalb keine weitere Insellösung, sondern ein System, das die Sicherheitsmittelausgabe an Besuchende ohne Personal abwickelt, Schließfächer für einen definierten Zeitraum zuteilt und jede Öffnung einer Person zuordnet.
Umgesetzt wurden zwei Anwendungsfälle auf einer Plattform. Ein Teil der Anlagen steht am Besuchereingang und gibt Sicherheitsmittel an Werksbesuchende aus: Die Person identifiziert sich, das Fach mit dem passenden PSA-Set öffnet, die Ausgabe ist dokumentiert. Nach dem Rundgang wird die Ausrüstung über dieselbe Anlage zurückgegeben.
Die übrigen Anlagen dienen Beschäftigten als persönliches Schließfach über einen definierten Zeitraum. Die Zuweisung ist zeitlich befristet – für eine Schicht, einen Projekteinsatz oder eine feste Periode. Läuft der Zeitraum ab, wird das Fach wieder freigegeben, statt dauerhaft belegt zu bleiben.
Die Identifikation erfolgt per RFID-Badge am Terminal. Die Plattform prüft die Berechtigung, öffnet genau das freigegebene Fach und protokolliert Zeitpunkt, Person und Fachbelegung. Über die Schnittstellen lassen sich Entnahmen an vorhandene Systeme melden – etwa an die Bestandsführung, damit Sicherheitsmittel nachbestellt werden, bevor ein Fach leer läuft.
Besuchende: Ausgabe und Rücknahme von Sicherheitsmitteln
Beschäftigte: persönliches Schließfach für einen definierten Zeitraum
Zugang: RFID-Badge, keine zusätzliche App nötig
Realisiert wurden vier Installationen, verteilt nach Zweck: dort, wo Besuchergruppen ins Werk kommen, und dort, wo Beschäftigte ihre Sachen ablegen – nah an den Arbeitsbereichen statt zentral im Gebäude. Die Anlagen wurden nacheinander in Betrieb genommen, sodass Erfahrungen aus der ersten Installation in die folgenden eingeflossen sind.
Vom ersten Aufbau bis zum Vollbetrieb aller vier Standorte verging ein überschaubarer Zeitraum von wenigen Monaten. Die Einweisung beschränkte sich auf einen Schritt: identifizieren, Fach öffnet.
Werksbesuchende erhalten ihre persönliche Schutzausrüstung direkt an der Anlage, auch wenn eine Gruppe geschlossen ankommt.
Beschäftigte nutzen ihr Fach über einen definierten Zeitraum. Danach wird es automatisch wieder freigegeben, statt dauerhaft belegt zu bleiben.
Ausgabe, Rückgabe und Fachbelegung sind protokolliert. Rückfragen zum Verbleib eines Sicherheitsmittels lassen sich am Bildschirm klären statt im Gespräch.
Auch in Rand- und Nachtschichten ist der Zugriff möglich – ohne besetzte Ausgabestelle und mit kurzen Wegen.
Wir schauen uns deinen Ausgabeprozess an und sagen dir, welche Fachgrößen und welche Anbindung dafür sinnvoll sind.