RFID – Definition und Funktionsweise einfach erklärt
Was ist RFID? Einfache Erklärung der Funktionsweise – von der Karte bis zum Lesegerät – mit praktischen Einsatzbeispielen aus Zugangssystemen.
Wie RFID funktioniert
RFID (Radio Frequency Identification) ermöglicht die kontaktlose Datenübertragung zwischen einem Transponder (Tag oder Karte) und einem Lesegerät per Funk. Passive Transponder ziehen ihre Energie aus dem Feld des Lesers, aktive Transponder haben eine eigene Batterie.
Die eindeutige ID des Transponders wird ausgelesen und gegen hinterlegte Berechtigungen geprüft – die Basis für Zutrittssysteme, Zeiterfassung und Bestandsführung.
Einsatzbereiche
- Zutrittskontrolle in Büro, Produktion und Freizeit
- Ausgabe und Rücknahme von Werkzeugen und PSA
- Zeiterfassung und Kantinen-Abrechnung
- Warenwirtschaft und Logistik
Häufige Fragen
Welche RFID-Frequenzen gibt es?
Verbreitet sind LF (125 kHz), HF (13,56 MHz, inkl. NFC) und UHF (860–960 MHz).
Kann man RFID stören?
Physikalisch ja, aber der Aufwand ist groß. Verschlüsselte Karten sind zusätzlich gegen Klonen geschützt.
Wie hoch ist die Reichweite?
LF/HF wenige Zentimeter, UHF mehrere Meter – bei Zutrittssystemen bewusst kurz gewählt.